Abstrakte Kunst - eine neue Reise beginnt

Abstrakte Kunst - der Gang zum Abstrakten

Die abstrakte Kunst ist eine Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts, die sich parallel in der Malerei und der Bildhauerei entwickelt hat. Der Gedanke der abstrakten Kunst war bis dato unbekannt. Den Künstlern geht es bei der abstrakten Kunst, mithilfe ihrer eigenen Kreativität, unter anderem um das Mitteilen und Betonen von Botschaften. Sie werden versteckt eingebaut durch die Loslösung von echten Gegenständen und der Natur gegebenen Formen -in Bildform wie auch bei Skulpturen der abstrakten Kunst.

 

Die Wirklichkeit verschwimmt mit der abstrakten Kunst

Die verwendeten Formen weisen in der abstrakten Kunst häufig keinen direkten Bezug zur Wirklichkeit auf. Um das abstrakte Kunstwerk nachvollziehen zu können, muss sich der Betrachter länger, aber vor allem intensiver mit dem Werk auseinandersetzen. Gelegentlich hilft eine schriftliche Legende des Künstlers bei der Deutung des abstrakten Kunstwerks. Aber das ist meistens gar nicht nötig. Vielmehr darf die abstrakte Kunst aus sich selbst heraus gedeutet werden. Als Synonym für abstrakte Kunst werden daher auch die Begriffe ‚gegenstandslose Kunst‘ oder ‚gegenstandsfreie Kunst‘ verwendet.
 

Abstrakte Kunst löst Emotionen aus

Die Künstler bekommen mit der abstrakten Kunst, vor allem in der Malerei, viele Möglichkeiten gestalterisch ungebunden zu sein. Eine große künstlerische Freiheit, die ihre Wirkung entfaltet. Obwohl die Kunstwerke in der abstrakten Kunst beim Betrachter oft keine direkten Erinnerungen hervorrufen, werden durch die abstrakte Kunst Gegenstände, Figuren und Räume in ihrer Essenz verdichtet.

Denn abstrakte Kunst ist dafür bekannt, dass das Kunstwerk beim Betrachten eine Gefühlsregung auslöst. Diese Gefühle müssen jedoch nicht statisch sein, sondern können sich auch nach längerem Betrachten immer wieder verändern. Das macht die Faszination aus!

 

Loslösen von festen Strukturen

Gerade die Malerei kontrastiert bei der abstrakten Kunst die vielfältige Innenwelt mit der sichtbaren Außenwelt. Dabei gibt der Maler die Strukturen der Realität teilweise gänzlich auf. Diese schöpferische Freiheit spiegelt sich in den facettenreichen Gemälden wider. Die Malerei liefert teils nur noch wenige Hinweise auf die sichtbare Wirklichkeit. Das schafft einen Moment, in dem die eigene, innere Vorstellungskraft bedeutend ist.

 

Der Ursprung der abstrakten Kunst

Die abstrakte Kunst ist kurz nach 1900 entstanden, wobei nicht genau geklärt ist, welcher Künstler oder Maler als ihr eigentlicher Urheber gilt. Gemeinhin gilt jedoch der Maler Wassily Kandinsky als einer der frühesten Vertreter. Er entwickelte in mehreren Entwicklungsstufen seine eigenen organischen und geometrischen Formen, die typische für seine gegenstandslosen Gemälde sind. Neben seinen Gemälden schuf er mit der Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ das theoretische Fundament für die abstrakte Kunst.

 

Abstrakte Kunst ist stets im Wandel

Vor allem in der Malerei entwickelten sich die abstrakten Bilder in immer neuen Varianten. Stile der abstrakten Kunst sind der abstrakte Expressionismus, das Informel, die analytische Malerei, der Konstruktivismus, der Suprematismus, die geometrische Abstraktion und nicht zuletzt das Bauhaus. Grundsätzlich lassen sich Bilder und Gemälde in eine eher malerische und eine eher geometrische Richtung unterscheiden, wobei die abstrakte Malerei mit der Zeit ihre ganz eigene Bildsprache entwickelt hat. Eine Sprache die sich in den verschiedenen Formen der abstrakten Kunst findet.

 

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